Im Börsenverlag beleuchten wir schon seit vielen Jahren sehr kritisch, wie die Finanzindustrie in Beratungsgesprächen vorgeht. In der Finanzkrise wurde nun deutlich, was tatsächlich hinter den Empfehlungen vieler Banken und Sparkassen steht. So berichtete die WirtschaftsWoche im Februar 2008 über „Betrügerische Bankberater” und der Focus titelte „Beraten und verkauft. Bankinsider packen aus” sowie im Juni 2009 „Nur Provision im Kopf”.
Zum Glück gehen immer mehr Anlegerinnen und Anlegern die Augen auf, dass „Beratungsgespräche” fast ausschließlich „Verkaufsgespräche” sind, die in den Kauf von Fonds und Zertifikaten münden, während so gut wie niemals Aktien empfohlen werden. Denn Banken verdienen rein gar nichts an der bloßen Beratung, weshalb es diese auch längstens nicht mehr gibt. Stattdessen wird in der Regel letztlich mit den fadenscheinigsten Begründungen zu Depot-Umschichtungen geraten, sprich zu neuen Käufen. Sie müssen wissen:
Bei den vom Börsenverlag empfohlenen Aktien (oder Optionsscheinen, Hebel- und klassischen Index-Zertifikaten) gibt es keine Rückvergütungen, weshalb sich Ihr Bankberater dazu auch niemals äußern wird. Machen Sie einfach einen Selbst-Test und Sie werden schnell merken, dass Banken nur am Verkauf der Ihnen empfohlenen Fonds und Zertifikate verdienen, was auch erklärt, warum Ihnen mindestens einmal jährlich „Beratungsgespräche” angeraten werden.
Dabei versteht sich von selbst, dass (heimliche) Rückvergütungen einer jeder neutralen Beratung entgegen stehen und diese sogar ausschließen. Davon abgesehen haben die von Banken empfohlenen Produkte systematische Konstruktionsfehler, die automatisch dazu führen, dass unterdurchschnittliche Renditen eingefahren werden. Konkret:
Wie sollen jemals Ausgabeaufschläge und Rückvergütungen (die bei Ihrer vermittelnden Bank landen) wieder erwirtschaftet werden? Sie zahlen aber nicht nur Agios, sondern danach auch noch für die Depotbank, das Management und möglicherweise noch Gewinnbeteiligungen, wenn der Fonds tatsächlich eine „überdurchschnittliche” Performance (was immer das bedeutet) erreicht hat. Tatsächlich gibt es aber so gut wie keine Fonds, die über die Jahre hinweg die Renditen von Dow Jones oder Dax schlagen.
Bei Zertifikaten ist es ganz genauso, wobei es hier zusätzlich auf das Emittentenrisiko ankommt und - abgesehen von der Kostenbelastung - jedes Zertifikat nur so gut sein kann, wie die zu grunde liegende Markteinschätzung. Denn genauso wichtig wie das Investieren in den „richtigen” Markt, ist das Investieren zum passenden Zeitpunkt.
Die Börsenverlag-Börsendienste bieten Ihnen einmalige Services, auf die Sie nicht verzichten sollten:
Wir analysieren die Börsen für Sie kritisch, ehrlich und nach bestem Wissen und Gewissen.
Wir sprechen kein Fachchinesisch und erklären Ihnen Begriffe und Zusammenhänge.
Wir unterstützen Sie mit langjährig erfolgreichen Strategien und konkreten Empfehlungen, die Sie direkt umsetzen können.
Wir sehen nicht, welchen Empfehlungen Sie folgen und haben auch keinen Vorteil davon.
Wir sind konkret und erklären Ihnen, wann und warum Sie kaufen, verkaufen oder besser nichts tun sollten.
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Wir sind konkret in allen Zeithorizonten, also nicht nur langfristig, sondern auch kurzfristig und mittelfristig.
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